Stadtportal Josenfeld
Stadtportal Josenfeld
Elektronik Grundlagen Der Kondensator und seine Verwendung

Der Kondensator und seine Verwendung

Der Kondensator ist ein passives elektrisches Bauelement, das in der Lage ist, elektrische Ladungen und damit Energie zu speichern. Aufgebaut ist der Kondensator aus zwei elektrisch leitenden Elektroden und einem zwischen ihnen befindlichen isolierenden Stoff, dem sogenannten Dielektrikum.

Wird nun eine konstante Spannung (Gleichspannung) an die Elektroden angelegt, wirkt der Kondensator kurzzeitig wie ein Kurzschluss und ein elektrischer Strom fließt, der die eine Elektrode positiv und die andere negativ auflädt. Nun ist der Kondensator „aufgeladen“ und hält diese Ladung auch nach Abschalten des „Ladestroms“. Man kann nun dem Kondensator wie einer Batterie seine Ladung entnehmen, was die Spannung im Kondensator wieder senkt, jedoch ist die Ladung eines Kondensators im Vergleich zu einer Batterie sehr gering. Die Größe der gespeicherten Ladung verhält sich proportional zur Spannung zwischen den Elektroden, wird als Kapazität bezeichnet und in Farad angegeben. Es gilt also, umso größer die Kapazität, desto mehr Ladung kann der Kondensator speichern.

Wozu wird nun ein Kondensator bei einer Modelleisenbahn eingesetzt? Da zwischen den Schienen z.B. kleine Abstände sind, werden die Lok und Waggons an diesen Stellen kurzzeitig nicht mit Strom versorgt. Als Effekt kann dann z.B. auftreten, dass die Innenbeleuchtung der Waggons bei jedem Überfahren eines solchen Abstands flackert. Um dies nun zu unterbinden setzt man kleine Kondensatoren ein, die gerade groß genug sind, um mit ihrer gespeicherten Ladung die kurze Stromunterbrechung überbrücken zu können.

erstellt:   06.04.2019  -  von: Josef Thelen  |  geändert: 24.06.2019

Navigation



                                                                                                             
   Impressum   Datenschutz   Disclaimer  
Besucher heute : 473  | online : 1  | insgesamt : 5.916.998