Stadtportal Josenfeld
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Wissen Gesammelt Artikel 2009 Besuch im Modellbahnzentrum Schluchsee

Besuch im Modellbahnzentrum Schluchsee

Eine Zugreise in Miniatur durch den Schwarzwald bis zur Großstadt. Zwei große Modellbahnanlagen, vier attraktive Kinderspielanlagen, eine gemütliche Cafeteria sowie ein Biergarten und ein Modellbahnshop laden zum Verweilen ein. Mit diesem Slogan wird das Modellbahnzentrum Schluchsee. Im Juni 2009 wollten wir uns diese Angaben überprüfen und uns an den Anlagen erfreuen.

Der Weg durch's Gäu war dann auch sehr interessant. Zum ersten Mal in meinem Leben fuhr ich an einem Wedel vorbei, Radius vielleicht 300m. Eine Fahrt mit der Museumsbahn ist ein Muss, leider fuhr sie an diesem Tag nicht. Also ging es weiter in Richtung Schluchsee.

ein kleiner Spaziergang von 500 Metern lag vor uns. Bis zum Zentrum sind es 500 Meter und auf der anderen Seite des Damms sind keine Parkmöglichkeiten. Nicht allzu einladend für Leute, die schlecht zu Fuß sind. Die 500 Meter entpuppten sich als freundliche Darstellung aber noch erstaunter waren wir, dass man auch auf anderen Wegen bis zum Modellbahnzentrum fahren konnte und dort die tollsten Parkplätze vorhanden waren. Nun, uns hatte der Spaziergang sicherlich nicht geschadet. Kamen wir doch pünktlich an, so pünktlich, dass wir vor verschlossener Türe standen.
ein kleiner Spaziergang von 500 Metern lag vor uns. Bis zum Zentrum sind es 500 Meter und auf der anderen Seite des Damms sind keine Parkmöglichkeiten. Nicht allzu einladend für Leute, die schlecht zu Fuß sind. Die 500 Meter entpuppten sich als freundliche Darstellung aber noch erstaunter waren wir, dass man auch auf anderen Wegen bis zum Modellbahnzentrum fahren konnte und dort die tollsten Parkplätze vorhanden waren. Nun, uns hatte der Spaziergang sicherlich nicht geschadet. Kamen wir doch pünktlich an, so pünktlich, dass wir vor verschlossener Türe standen.
Honigverkauf vor dem Bauernhof. Mit fünfminütiger Verspätung öffneten sich dann die Türen und wir wurden hineingelassen. Gerade freundlich wurden wir als erste zahlende Gäste des Tages nicht empfangen. Fast hätte man den Eindruck gewinnen können, man hätte gestört. Nachdem dann im Hauptraum das Licht angeschaltet wurde, konnten wir uns an der H0-Anlage erfreuen.
Honigverkauf vor dem Bauernhof. Mit fünfminütiger Verspätung öffneten sich dann die Türen und wir wurden hineingelassen. Gerade freundlich wurden wir als erste zahlende Gäste des Tages nicht empfangen. Fast hätte man den Eindruck gewinnen können, man hätte gestört. Nachdem dann im Hauptraum das Licht angeschaltet wurde, konnten wir uns an der H0-Anlage erfreuen.
hohe Berge in den schweizer Alpen. Die Idee, die Fenster mit bemalten Tüchern zu verhängen, fand ich sehr gelungen. Wie auf dem Bild zu sehen, überwanden kühne Brückenkonstruktionen diefe Schluchten. Nicht so deutlich zu erkennen ist der untere Fußweg, über den Touristen ebenfalls das Tal queren. Ich bezweifle, dass ich genügend Mut gehabt hätte, diesen Weg zu nehmen.
hohe Berge in den schweizer Alpen. Die Idee, die Fenster mit bemalten Tüchern zu verhängen, fand ich sehr gelungen. Wie auf dem Bild zu sehen, überwanden kühne Brückenkonstruktionen diefe Schluchten. Nicht so deutlich zu erkennen ist der untere Fußweg, über den Touristen ebenfalls das Tal queren. Ich bezweifle, dass ich genügend Mut gehabt hätte, diesen Weg zu nehmen.
mutige Wandergruppen in der Schweiz: Natürlich darf bei einer Modellbahn, die eine schweizer Landschaft darstellt, das Krokodil nicht fehlen. Auch hier leistet es anstandslos seine Arbeit.
mutige Wandergruppen in der Schweiz: Natürlich darf bei einer Modellbahn, die eine schweizer Landschaft darstellt, das Krokodil nicht fehlen. Auch hier leistet es anstandslos seine Arbeit.
in der Nähe des alten Fabrikgebäudes wird gebaut: Nachdem wir die Schweiz verlassen hatten, konnten wir uns den anderen Sehenswürdigkeiten widmen. Hier stellten wir einen kleinen Widerspruch fest. Oft wurden bekannte Bausätze der renomierten Firmen verwendet und im Originalzustand gezeigt, keine Alterung oder Bearbeitung. Demgegenüber standen dann aber Eigenanfertigungen, die mit viel Liebe und Sorgfalt erstellt waren. Uns jedenfalls war diese Baustelle jedenfalls noch nie zuvor begegnet.
in der Nähe des alten Fabrikgebäudes wird gebaut: Nachdem wir die Schweiz verlassen hatten, konnten wir uns den anderen Sehenswürdigkeiten widmen. Hier stellten wir einen kleinen Widerspruch fest. Oft wurden bekannte Bausätze der renomierten Firmen verwendet und im Originalzustand gezeigt, keine Alterung oder Bearbeitung. Demgegenüber standen dann aber Eigenanfertigungen, die mit viel Liebe und Sorgfalt erstellt waren. Uns jedenfalls war diese Baustelle jedenfalls noch nie zuvor begegnet.
Notarzt im Einsatz: Auch bei diesem Unfall ist wirklich alles stimmig. Selbst die Beule im Dach des Unfallfahrzeugs wurde nicht vergessen. Feuerwehr, Notarzt und die unvermeidlichen Schaulustigen umranden die wirklich gelungene Szene.
Notarzt im Einsatz: Auch bei diesem Unfall ist wirklich alles stimmig. Selbst die Beule im Dach des Unfallfahrzeugs wurde nicht vergessen. Feuerwehr, Notarzt und die unvermeidlichen Schaulustigen umranden die wirklich gelungene Szene.
Winzer mit Weinbergen: Dieses Motiv darf auch in Josenfeld nicht fehlen. Rotwein ist das Lieblingsgetränk des Landrats. Hier scheint eine besonders gute Sorte zu gedeihen. Besitzt doch der Winzer fast ein Schloss, das natürlich frisch renoviert ist. Im nächsten Jahr wird wahrscheinlich die Zufahrt geteert.
Winzer mit Weinbergen: Dieses Motiv darf auch in Josenfeld nicht fehlen. Rotwein ist das Lieblingsgetränk des Landrats. Hier scheint eine besonders gute Sorte zu gedeihen. Besitzt doch der Winzer fast ein Schloss, das natürlich frisch renoviert ist. Im nächsten Jahr wird wahrscheinlich die Zufahrt geteert.
Hauptbahnhof: Eine der wichtigsten Bereiche der Anlage. Hier hat man den Versuch gewagt, einen überdachten Bahnhof zu zeigen. Wie man im Bild deutlich erkennen kann, ist das Gebäude riesig und dominiert diesen Teil der Anlage. Trotzdem ist der Bahnhof nicht annähernd imstande, ICE's zu bedienen. Hier zeigt einem das Modellbahnzentrum Schluchsee, dass man zu Hause solche Vorhaben vergessen sollte. Ich finde diese innovative Leistung bemerkens und bewundernswert. Dieser Bahnhof hat den Besuch deutlich aufgewertet.
Hauptbahnhof: Eine der wichtigsten Bereiche der Anlage. Hier hat man den Versuch gewagt, einen überdachten Bahnhof zu zeigen. Wie man im Bild deutlich erkennen kann, ist das Gebäude riesig und dominiert diesen Teil der Anlage. Trotzdem ist der Bahnhof nicht annähernd imstande, ICE's zu bedienen. Hier zeigt einem das Modellbahnzentrum Schluchsee, dass man zu Hause solche Vorhaben vergessen sollte. Ich finde diese innovative Leistung bemerkens und bewundernswert. Dieser Bahnhof hat den Besuch deutlich aufgewertet.
Ärger in der Laubenkolonie: Am Rande der Bahnstrecke haben sich einige Kleingärtner niedergelassen. Hier müssen soeben ein paar junge Leute feststellen, dass die Rentner sehr empfindlich auf laute Hotten-Totten-Musik reagieren.<br />Nachdem wir einige Zeit die H0-Welt betrachtet hatten, wollten wir dann doch die Platte in N-Spur sehen. Wenn wir ehrlich sind, war das natürlich der Hauptgrund unseres Besuches. Leider mussten wir auch hier wieder nach dem Weg fragen. Zum Ausgang, dann links ab und quer durch die Cafeteria, dann waren wir da.
Ärger in der Laubenkolonie: Am Rande der Bahnstrecke haben sich einige Kleingärtner niedergelassen. Hier müssen soeben ein paar junge Leute feststellen, dass die Rentner sehr empfindlich auf laute Hotten-Totten-Musik reagieren.<br />Nachdem wir einige Zeit die H0-Welt betrachtet hatten, wollten wir dann doch die Platte in N-Spur sehen. Wenn wir ehrlich sind, war das natürlich der Hauptgrund unseres Besuches. Leider mussten wir auch hier wieder nach dem Weg fragen. Zum Ausgang, dann links ab und quer durch die Cafeteria, dann waren wir da.
Der Hauptbahnhof der Anlage Spur N: Nun, wir wurden bitter enttäuscht. Die Liebe, Sorgfalt und Detailtreue, die in großen Bereichen der H0-Anlage zu finden war, fehlte hier leider. Dabei verlangt N doch noch genaueres Arbeiten. Drei Züge drehten Hier ihre Kreise. Nein, genauer gesagt, ein Zug fuhr im Kreis, die beiden anderen pendelten hin und her. Wenn man im oberen Bild den Heizkörper durch die Häuserreihen sieht, so war das keine Ausnahme.
Der Hauptbahnhof der Anlage Spur N: Nun, wir wurden bitter enttäuscht. Die Liebe, Sorgfalt und Detailtreue, die in großen Bereichen der H0-Anlage zu finden war, fehlte hier leider. Dabei verlangt N doch noch genaueres Arbeiten. Drei Züge drehten Hier ihre Kreise. Nein, genauer gesagt, ein Zug fuhr im Kreis, die beiden anderen pendelten hin und her. Wenn man im oberen Bild den Heizkörper durch die Häuserreihen sieht, so war das keine Ausnahme.
Dorf im Gebirge mit Sägewerk: Aus meiner Sicht der gelungenste Teil der Anlage, das Gebirgsdorf mit Sägewerk.
Dorf im Gebirge mit Sägewerk: Aus meiner Sicht der gelungenste Teil der Anlage, das Gebirgsdorf mit Sägewerk.
hier darf man steuern: Bei der H0-Anlage wies ein Schild "Bitte nicht berühren" darauf hin, dass der Betrachter sinnvollerweise nicht in die Automatik eingreifen solle. Bei der N-Spur lautete das Schild auf den Text "Finger weg." Bei dieser kleine zusätzlichen Anlage in Spur N war das Bedienen der Loks erwünscht.
hier darf man steuern: Bei der H0-Anlage wies ein Schild "Bitte nicht berühren" darauf hin, dass der Betrachter sinnvollerweise nicht in die Automatik eingreifen solle. Bei der N-Spur lautete das Schild auf den Text "Finger weg." Bei dieser kleine zusätzlichen Anlage in Spur N war das Bedienen der Loks erwünscht.
Die Bergbahn von Fleischmann: Gerne hätte ich die E-lok von Fleischmann mit dem Zahnstangengleis einmal in Aktion gesehen. Vor allem hätte mich interessiert, wie die Übergänge bei Weichen etc. geregelt sind. Leider war die Bahn hier nicht einsatzbereit und auch nicht an andere Gleisabschnitte angebunden. Obwohl wir die beiden einzigen Gäste waren, war die Betreuung alles andere als optimal. Eigentlich hatte ich gehofft, man hätte uns etwas zum Bau u.s.w. erzählt. Gelegenheit war genügend. Natürlich hatten wir keine Führung geordert! Aber selbst unsere vorsichtige Frage nach den Erfahrungen mit der Steigfähigkeit der oben gezeigten Lokomotive wurde nur unwirsch kommentiert, von Beantwortung konnte man nicht sprechen.
Die Bergbahn von Fleischmann: Gerne hätte ich die E-lok von Fleischmann mit dem Zahnstangengleis einmal in Aktion gesehen. Vor allem hätte mich interessiert, wie die Übergänge bei Weichen etc. geregelt sind. Leider war die Bahn hier nicht einsatzbereit und auch nicht an andere Gleisabschnitte angebunden. Obwohl wir die beiden einzigen Gäste waren, war die Betreuung alles andere als optimal. Eigentlich hatte ich gehofft, man hätte uns etwas zum Bau u.s.w. erzählt. Gelegenheit war genügend. Natürlich hatten wir keine Führung geordert! Aber selbst unsere vorsichtige Frage nach den Erfahrungen mit der Steigfähigkeit der oben gezeigten Lokomotive wurde nur unwirsch kommentiert, von Beantwortung konnte man nicht sprechen.

Neben den aufgezeigten Stärken und Schwächen muss noch vermeldet werden, dass zwei Spielbahnen für Kinder zu sehen waren. Nichts besonderes, wenn hier die Kinder aber wirklich selber fahren dürfen, so erhöht das den Wert eines Familienausflugs erheblich.

Fazit:
Ist man in der Nähe, so kann man hier ein - zwei interessante Stunden verbringen. Muss man anfahren, so sind die Ausstellungen von Faller und in Hausach mehr zu empfehlen. Mein nächster Besuch jedenfalls gilt wieder der Schwarzwaldbahn.

erstellt:   05.04.2019  -  von: Josef Thelen  |  geändert: 24.06.2019
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