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Fahrzeugliste Selbstentladewagen Bauart Tds 928

Fahrzeugliste Selbstentladewagen Bauart Tds 928

Bild des Waggons 573 0 592-0 von der linken SeiteBild des Waggons 573 0 592-0 von der linken Seite
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Angaben zum Fahrzeug
Titelzeile: Selbstentladewagen Bauart Tds 928
Bezeichnung: Selbstentladewagen Bauart Tds 928
Baureihe: Tds 928
Hersteller:
Seriennummer: 8510
Kaufpreis ca.: 22 €
Länge über Puffer: 57 mm
Anzahl: 1
Gewicht: 12 Gramm
Digitalstatus:
min. Kreisdurchmesser:

Beschreibung des Vorbilds

Die Eisenbahngüterwagen mit öffnungsfähigem Dach mit dem Gattungsbuchstaben „T“ machen etwa ein Sechstel aller Güterwagen in Deutschland aus. Die frühere deutsche Hauptgattung lautete „K“ bzw. „KK“. Die Typenbezeichnung an 5. Stelle der UIC-Wagennummer ist seit 1988 die „0“, bis dahin war es wie bei offenen Güterwagen die „5“.
Hauptsächlich werden sie zum Befördern von nässeempfindlichem Schüttgut wie Zement, Gips, Kalk, Kalisalz und Getreide genutzt. Die Beladung kann hierbei über Schüttvorrichtungen oder Fördereinrichtungen, die Entladung mittels Schwerkraft erfolgen. Daneben sind einige neuere Typen mit ebenem Wagenboden auch für den Transport kranbarer sperriger Stückgüter geeignet.
Bis heute gibt es vier verschiedene Konstruktionen öffnungsfähiger Dächer (die Jahreszahlen beziehen sich jeweils auf die DB):
Die Klappdeckelwagen mit mehreren nach oben aufklappbaren „Dach“-Klappen (daher der Name) als älteste Bauart werden kaum noch eingesetzt. Ihr Nachteil besteht darin, dass das Dach durch die Stege, an denen die Klappen befestigt sind, nicht großflächig zu öffnen geht.
Ab 1951 wurden deshalb Schiebedachwagen gebaut, bei denen jeweils die halbe Ladefläche hindernisfrei von oben zugänglich ist, indem ein Teil des zweiteiligen Dachs in Längsrichtung über das andere Teil geschoben wird.
Bei den ab 1958 eingesetzten Schwenkdachwagen kann die Ladefläche vollständig freigegeben werden, indem das Dach zur Längsseite des Wagens ausgeschwenkt wird. Nachteilig ist, dass bei einigen Typen das geöffnete Dach die Lichtraumbegrenzung nicht einhält und so das Nachbargleis blockieren kann.
Die neueste Entwicklung stellen Rolldachwagen dar, die seit 1973 im Einsatz sind. Die Kunststoffrolldächer lassen sich zur Stirnseite hin komplett aufrollen, wodurch der gesamte Wagen von oben beladen werden kann.
Die Gesamtkonstruktion und der Verwendungszweck des Wagens werden jedoch viel mehr vom Wagenboden und den Wänden sowie den daraus folgenden Entlademöglichkeiten bestimmt. Diese Eigenschaften, welche auch als Kennbuchstaben kodiert werden, bilden daher auch die Gliederungsgrundlage dieses Artikels.

 


Angaben zum Modell
  • Vorbildgetreu lackiert und beschriftet
  • Mit beweglichem Schwenkdach und 4 beweglichen Klappverschlüssen am Wagenboden zur automatischen Schüttgutentladung auf der Entladebühne 9482
  • Ganzzug geeignet
  • Epoche IV

erstellt:   28.04.2019  -  von: Josef Thelen  |  geändert: 28.04.2019
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